Eine Antragstellung ist nicht mehr möglich.

Fördervoraussetzungen

„rückenwind – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft“ fördert freigemeinnützige Träger, die einem der sechs Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege angehören, sowie sonstige gemeinnützige Träger, die in der Sozialwirtschaft aktiv sind.

 

Folgende Fördervoraussetzungen gelten:

  • Es können Maßnahmen zur integrierten Personal- und Organisationsentwicklung gefördert werden, die jeweils einen Teilbereich aus A und einen Teilbereich aus B adressieren.

  • Kern- oder Pflichtaufgaben eines Trägers bzw. Maßnahmen, für die es bereits gesetzliche und sonstige öffentliche Finanzierungsregelungen gibt, sind nicht förderungsfähig.
  • Nicht gefördert werden können Ausbildungsmaßnahmen (z. B. eine staatlich anerkannte Ausbildung zum/zur Altenpflegehelfer/in oder Erzieher/in), Studiengänge, transnationale Maßnahmen, wissenschaftliche Studien ohne darauf aufbauende Qualifizierungsmaßnahmen, Maßnahmen für Arbeitssuchende sowie Qualifizierungen für Ehrenamtliche, Einzelpersonen und Institutionen. Ebenfalls nicht gefördert werden können Maßnahmen, die als Teilnehmende geringfügig Beschäftigte, Praktikantinnen und Praktikanten, Teilnehmende aus Bundesfreiwilligendiensten und Studierende vorsehen.
  • Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen.
  • Die Gesamtfinanzierung des Projekts muss sichergestellt sein. Dazu ist ein vollständiger Nachweis über die nationale Kofinanzierung (Eigenmittel und/oder Drittmittel) zu erbringen.
  • Es besteht ein Kumulationsverbot mit anderen Programmen, die aus Mitteln der Europäischen Union für den gleichen Förderzweck finanziert werden.
  • Da die Chancengleichheit in Bezug auf die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie die Nicht-Diskriminierung aufgrund von ethnischer oder sozialer Herkunft, rassistischer Zuschreibung, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter und sexueller Ausrichtung Querschnittsziele darstellen, ist ein durchgängiges Konzept zum Gender Mainstreaming und zur Nicht-Diskriminierung obligatorisch.
  • Unternehmen in Schwierigkeiten (gemäß Artikel 2 Nr. 18 ae der AGVO 651/2014) sind von der Ausbildungsförderung ausgeschlossen (z. B. hoher Verschuldungsgrad, Insolvenzverfahren etc.).