Kivobe – (geflüchteten) Kindern vorurteilsbewusst begegnen

AWO Bundesverband e. V.

Projektlaufzeit: 01.03.2017 – 29.02.2020

Arbeitsfelder: Kinder- und Jugendhilfe

 

Mit ca. 150 Mitarbeitenden vertritt der Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e. V. die fachpolitischen Interessen des Gesamtverbands auf der bundespolitischen und der europäischen Ebene. Mit dem Projekt „Kivobe –(geflüchteten) Kindern vorurteilsbewusst begegnen“ reagiert der Bundesverband auf die wachsende Herausforderung in zahlreichen Kindertagesstätten, Kinder mit Fluchtgeschichte in den Kitaalltag zu integrieren. Um Erzieherinnen und Erzieher fit für diese neuen pädagogischen Anforderungen zu machen und Überforderungen vorzubeugen, setzen sich Beschäftigte in 16 Pilot-Kitas in Oberbayern und Thüringen mit dem Ansatz der vorurteilfreien Erziehung auseinander und erproben erste Praxisansätze im pädagogischen Alltag. Über den Zeitraum von zwei Jahren sollen an den zwei regionalen Projektstandorten so insgesamt rund 240 Fach- und Führungskräfte kontinuierlich durch In-House-Schulungen, moderierte Teamsitzungen und Beratungen begleitet werden. Insgesamt 32 Fachberatungen und Kitaleitungen werden zusätzlich zu Multiplikator/innen im Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung, Erziehung und Betreuung qualifiziert und können die Einrichtungen und den Verband auch über das Projekt hinaus begleiten. Die aus dem Prozess und Evaluation gewonnenen Erfahrungen fließen in die Konzeptionen der Einrichtungen, in die Abläufe und Beschlüsse der Organisation und in ein Qualifizierungscurriculum für Fachkräfte ein.



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