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rückenwind+


Das ESF-Programm „rückenwind – Für die Beschäftigten und Unternehmen in der Sozialwirtschaft“ (kurz: rückenwind+) ist ein im Jahr 2015 gestartetes Förderprogramm zur Personal- und Organisationsentwicklung in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft. Ziel der Förderung ist die Verbesserung der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Beschäftigten in der Sozialwirtschaft in Verbindung mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Organisationsstrukturen in den Einrichtungen, Diensten und Verbänden. 

Zur Zeit werden bundesweit 71 Projekte gefördert.

Das Förderprogramm wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) entwickelt. Gefördert wird es im Rahmen der Förderperiode 2014–2020 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Bundesmitteln. 37 Millionen Euro stehen zur Erprobung innovativer Ideen und Konzepte zur Verfügung.

Die übergeordneten Förderbereiche lauten „Personalentwicklung zur Verbesserung der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit“ und „Organisationsentwicklung zur Verbesserung der Demografie-Festigkeit sozialwirtschaftlicher Unternehmen“. Nach dem Erfolg des Vorgängerprogramms rückenwind wurde mit rückenwind+ das Themenfeld erweitert und durch die Dimension Organisationsentwicklung ergänzt. 

Vom 14.08.2017 bis 20.10.2017 fand der vierte Aufruf des Programms rückenwind+ statt. Der Sonderaufruf stand unter dem thematischen Schwerpunkt „Arbeit 4.0 – Personal- und Organisationsentwicklung vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung“. Zielstellung ist die Entwicklung und Umsetzung von praxisrelevanten Ansätzen, die aufzeigen, wie die Herausforderungen einer Arbeitswelt 4.0 in sozialwirtschaftlichen Arbeitsfeldern gestaltet werden können. Die Interessenbekundungen befinden sich derzeit in der Auswertung. Mitte Dezember folgt eine abschließende Votierung durch die programmeigene Steuerungsgruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Bundesministerien und der Wohlfahrtsverbände.

 

Richtlinie des Förderprogramms