rückenwind

Das im Jahr 2014 beendete Programm „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ war ein Förderprogramm zur Personalentwicklung in der gemeinnützigen Sozialwirtschaft. Es wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW) entwickelt. Gefördert wurde es im Rahmen der Förderperiode 2007–2013 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und aus Bundesmitteln.

Mit dem Programm rückenwind reagierte der Bund auf einige zentrale Herausforderungen, mit denen die Sozialwirtschaft in Deutschland aktuell konfrontiert ist: Die Sozialwirtschaft ist eine Wachstumsbranche. Der Bedarf an Dienstleistungen in den Bereichen Pflege und Betreuung steigt aufgrund der Alterung der Gesellschaft zunehmend. Gleichzeitig sinkt das Arbeitskräfteangebot bedingt durch den Demografischen Wandel insgesamt. Für soziale Einrichtungen und Dienste wird es damit immer schwerer, ausreichend qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen. Hinzu kommt in einigen Bereichen der Sozialwirtschaft eine starke Fluktuation bei den Beschäftigten, denn diese Berufe sind mit einer hohen physischen und psychischen Belastung verbunden. Durch diese grundlegenden Veränderungen der Rahmenbedingungen befindet sich die Sozialwirtschaft in einem tiefgreifenden Restrukturierungsprozess.

Um vor diesem Hintergrund die Qualität der sozialen Dienstleistungen sicherzustellen und die Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft zu fördern, hatten das Bundesarbeitsministerium und der Europäische Sozialfonds im Rahmen des Programms „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ 60 Millionen Euro zur Erprobung innovativer Ideen und Konzepte in sechs Förderbereichen bereitgestellt.

Eine Antragstellung ist
nicht mehr möglich.


Richtlinie des Förderprogramms (externer Link)