Bewilligte Projekte aus der 5. Förderrunde

Am 28.06.2011 hat die Steuerungsgruppe für das ESF-Programm "rückenwind - Für die Beschäftigen in der Sozialwirtschaft" insgesamt 29 Projektkonzepte positiv bewertet und die Projekträger zur Hauptantragstellung aufgefordert.

 

Wir stellen Ihnen hier nach und nach die bewilligten Projekte mit Kurzstreckbriefen vor.

 

 

Alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung in evangelischen Kitas – Potenziale und Perspektiven


Diakonisches Werk Hamburg

 

01.11.2011 bis 31.10.2014

 

Aufgrund des demografischen Wandels in Deutschland ist es das Ziel des Projektes, eine alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung in Kindertageseinrichtungen zu entwickeln und zu implementieren, um die Kompetenzen von älteren Erzieherinnen und Erziehern ab 50 Jahren zu nutzen und ihre Beschäftigungsfähigkeit zu sichern.
Bisher fehlt trotz des Fachkräftemangels eine alternssensible Personalführungskompetenz bei Trägern und Leitungen von Kitas, um Potenziale von älter werdenden pädagogischen Fachkräften zu nutzen und Perspektiven für sie zu entwickeln. Das Projekt nimmt vor allem frauenspezifische Arbeitsplätze in den Blick, da 96% der evangelischen Kita-Mitarbeitenden weiblich sind.

Aus 30 Hamburger Kitas werden jeweils eine ältere Erzieherin und ihre Leitung sowie personalverantwortliche Trägervertretende teilnehmen. In Workshops, Fortbildungsveranstaltungen, Einzelberatung und Teamcoaching werden Arbeitsbedingungen reflektiert, Potenziale eruiert und Perspektiven ermittelt. Ein Modelltransfer erfolgt in Kitas anderer Träger und Bundesländer.

 

Diakonisches Werk Hamburg
ESF-Projekt Alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung
Projektleiter Michael Schaaf
Königstraße 54
22767 Hamburg
Tel.: 040-30620-415
schaaf(at)diakonie-hamburg.de

 

 

ZUPF - Zukunft Pflegen
Kompetenzerweiterung schafft Personalentwicklung

 

Caritasverband für die Diözese Münster e.V.

 

01.01.2012 bis 30.04.2014

 

Die Umsetzung von flexiblen und innovativen Personalstrategien zur Fachkräftegewinnung und- bindung, stellt die zukünftige personale Herausforderung für Pflegeinrichtungen dar. Die Anwendung neuer Konzepte wie Diversity-Management und Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (Work-Life-Balance/Age-Management) haben angesichts des Fachkräftemangels noch nicht Einzug in den Bereich der Gesundheits- und Altenpflege gehalten. Diese Ansätze können ihre Wirkungen jedoch nur entfalten, wenn es gelingt, Führungsverantwortliche in Pflegediensten und -einrichtungen dafür zu sensibilisieren und zu qualifizieren.


Das Hauptziel des Projektes „Zukunft Pflegen“ bezieht sich auf die Anwendung und Implementierung neuer und innovativer Personalstrategien in den Einrichtungen der ambulanten und stationären Pflege. Durch die primäre Durchführung einer Bildungsmaßnahme zur „Kompetenzerweiterung" werden Leitungskräfte aus den Diensten und Einrichtungen der Gesundheits- und Altenhilfe in den o.g. Strategien qualifiziert. Durch weiterführende Einzelprojekte in den Einrichtungen wird der praktische Transferprozess in den Bereichen vollzogen und die Konzepte implementiert. Durch eine dauerhafte Etablierung der Kompetenzerweiterungsmaßnahme und den damit verbundenen Multiplikatoreneffekt können bis zu 300 Führungskräfte in den nächsten 10 Jahren erreicht werden.

 

Caritasverband für die Diözese Münster e.V.
Bernhold Möllenhoff

Kardinal-von-Galen-Ring 45
48149 Münster
Tel.: 0251-8901-312

Fax: 0251-8901-4205

Moellenhoff@caritas-muenster.de

 

 

Stark und motiviert für ein modernes Pflegekonzept. Konzept zur Personalentwicklung in der Altenhilfe


Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Baden e.V.

 

01.10.2011 bis 30.04.2013

 

Dienstleistungen der Seniorenhilfe müssen sich aufgrund eines gesellschaftlich-demografischen Wandels verstärkt an den Grundsätzen der Selbstbestimmung und der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben orientieren, daher bedarf es einer grundlegenden Weiterentwicklung bisheriger Angebote. Projektziel ist die modellhafte Entwicklung von Karriere-möglichkeiten für Beschäftigte der AWO Baden durch eine berufsbegleitende und personenorientierte Qualifizierungsmaßnahme.

Die Beschäftigungsfähigkeit von älteren MitarbeiterInnen ab 55 Jahren sowie von MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund ohne Berufsabschluss bzw. anerkannte Qualifizierung, aber auch von qualifizierten Fachkräften der Altenhilfe soll verbessert werden. Zusätzlich gibt es ca. 10 ältere Pflegefachkräfte, die den Anforderungen der Pflege psychisch oder physisch nicht mehr gewachsen sind.

In einer ersten Offensive werden 80 Beschäftigte der AWO Baden berufsbegleitend qualifiziert. Es handelt sich um eine neu konzipierte Schulung, die an einen qualifizierten Bildungsträger angesiedelt wird. Der Träger schließt mit der permanenten Vernetzung zwischen Theorie und Praxis eine Lücke im bestehenden Ausbildungssystem der traditionellen Altenhilfe. Die Innovation dieser Personalentwicklungsmaßnahme liegt in einem extrem hohen Anteil an individueller Förderung begründet.

 

AWO Bezirksverband Baden e.V.
Rolf Hitzler
Hohenzollernstraße 22
76135 Karlsruhe
0721/8207-440
rolf.hitzler(at)awo-baden.de

 

 

GAP – Frauen in Führungspositionen gewinnen, ihre Fähigkeiten ausbauen und Perspektiven schaffen

 

CJD Waren (Müritz)

 

01.11.2011 – 31.10.2014

 

Als bundesweit agierender Träger mit einem hohen Anteil weiblicher Mitarbeiterinnen wollen wir den Anteil weiblicher Führungskräfte in unserem Unternehmen erhöhen und gleichzeitig der starken Abwanderung von Frauen insbes. aus den ländlichen Räumen entgegenwirken.
Das Projekt GAP will zur Qualifizierung und Sicherung des Pools weiblicher Führungskräfte in Wohlfahrtsorganisationen beitragen.
Zielgruppe sind 75 weibliche Führungskräfte aus etwa 15 Einrichtungen des CJD in Norddeutschland sowie aus 10 gemeinnützigen Institutionen  Mecklenburg-Vorpommerns.
Das Projekt wird in zwei Säulen umgesetzt. In drei zeitlich versetzten Lehrgängen nehmen die Projektteilnehmerinnen an 4 Präsenz- und 3 Onlinelernmodulen innerhalb von 18 Monaten zu den Themen Grundverständnis von Führung, psycholog., rechtliche und soziologische Grundlagen, betriebswirtschaftliches Basiswissen, Führung im Modell (die ersten 100 Tage), Rhetorik, Marketing, Angebotsentwicklung. In einer zweiten Säule werden die Einrichtungen/Organisationen zu Maßnahmen für ein modernes Personalmanagement beraten. Es werden aus ost- und westsozialisierten Teilnehmerinnen Lerngruppen gebildet, die Kommunikation, Wissenstransfer und Vernetzung ermöglichen. Jeder Teilnehmende erhält die Möglichkeit für ein begleitendes Coaching.

 

CJD Waren (Müritz)
Frau Kornelia Hennek
17192 Waren (Müritz), Otto-Intze-Straße 01
03991/67320
kornelia.hennek(at)cjd.de

www.cjd-waren.de

 


Der „Gemeinschaftspartner“ – ein Modell der Personalentwicklung und Mitarbeiterbindung in Altenpflegeheimen

 

 

AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH

 

01.01.2012-31.12.2014


Der Antragsteller betreibt sieben Heime der vollstationären Versorgung nach SGB XI mit 512 Mitarbeitern: 35% besitzen eine Pflegefachkraftausbildung, 65% sind ohne eine pflegefachliche Ausbildung. 75% der Nichtfachkräfte habe keinerlei Pflegehelferausbildung.
Insbesondere der Fachkräftemangel in der Altenpflege erfordert von uns ein deutliches ‚Mehr’ an Mitarbeiterbindung und Weiterqualifikation eigener Nichtfachkräfte. Im ESF-Vorhaben werden Fachkräfte und Nichtfachkräfte zu multiprofessionellen Gemeinschaftspartnern qualifiziert. Zielgruppe sind Mitarbeiter der Bereiche Pflege, Hauswirtschaft und soziale Betreuung. Etwa 85% der Projektteilnehmer sind weiblich. Die Qualifizierung erfolgt in einem dreistufigen Prozess. Das Handlungskonzept beinhaltet die einrichtungsbezogene konzeptionelle Untersetzung, den individuellen Abgleich von Kompetenz- und Anforderungsprofil für 175 Mitarbeiter sowie die modulare Qualifizierung in Kleingruppen. Letztere erfolgt exemplarisch in einer kleinen und einer großen Einrichtung des Antragstellers und beinhaltet vier zentrale Module.

 

Projektpräsentation

 

AWO Sachsen Soziale Dienste gemeinnützige GmbH
Dr. Beate Hilbert

Claudia Zumpe
Georg-Palitzsch-Straße 10, 01239 Dresden
Tel.: 0351/2804-799
beate.hilbert(at)awo-in-sachsen.de

claudia.zumpe(at)awo-in-sachsen.de

 

 

 

COPE – Qualifizierung zum/zur COordinator/in PErsonalentwicklung

 

Diakonisches Werk der Evang.-Luth. Kirche in Bayern

 

01.11.2011 bis 31.05.2014

 

Differenzierte Konzepte der Personalentwicklung sind in der Sozialwirtschaft erst begrenzt vorhanden. Häufig konzentriert man sich – auch wegen Ressourcenknappheit - auf Personalverwaltung und -abrechnung. Das berufsbegleitende Projekt COPE qualifiziert Fach- und Führungskräfte in der bayerischen Diakonie, strategische und operative Personalentwicklung in ihren Einrichtungen aufzubauen. Dringende und langfristige Personalfragen (Gewinnung, Bindung, Entwicklung etc.) werden durch COPE mit dem Ziel gebündelt, Träger-Dienstleistungen anzupassen und zukunftsfest sicher zu stellen. Da zusätzliches Personal für diesen Zweck nicht finanzierbar ist, kommen die PersonalentwicklerInnen aus den eigenen Reihen der Träger. Als Zielgruppe werden primär Führungskräfte der mittleren Ebene angesprochen, die durch COPE befähigt werden, mit „Know-how“ und „Know-why“ passgenaue Konzepte und Instrumente der Personalentwicklung in Abstimmung mit ihren Geschäftsführungen umzusetzen. Im Hinblick sowohl auf ihre Praxisnähe als auch auf ihr Theorieverständnis bringt diese Ziel-gruppe günstige Voraussetzungen für das Projekt mit. Lernmodule in Präsenzphasen, Lerntandems, E-Learning, Supervison und Coaching sind nur einige Beispiele des didaktischen Konzeptes. Durch die Qualifizierung wächst mittelfristig ein Netzwerk der zunächst 26 beteiligten Träger, das regional organisierte Personalgewinnung auch in strukturschwachen Gebieten begünstigt. Somit entsteht aus dem Projekt auch ein arbeitsmarktpolitisches Instrument, das Fach- und Führungskräfte in der Umsetzung systematischer PE unterstützt. Zudem können die AbsolventInnen in den Beraterpool „kollegiale Beratung“ des DW Bayern aufgenommen werden.

 

Diakonisches Werk der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Siegfried Wanner
Pirckheimerstraße 6, 90408 Nürnberg
0911 9354-424
wanner(at)diakonie-bayern.de

 

 

Entwicklungspartnerschaft für strategische Personalentwicklung und Alternsmanagement (EP Personalentwicklung)

 

 

Berliner Verband für Arbeit und Ausbildung e.V. (bvaa)

 

1.11.2011 – 31.10.2014

 

Das Handlungskonzept zielt auf die Stärkung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der sozialwirtschaftlichen Mitgliedsunternehmen des bvaa angesichts veränderter Rahmenbedingungen am Berliner Arbeitsmarkt und unter den Bedingungen des demografischen Wandels. Im Rahmen des Projektes sollen 135 Fach- und Führungskräfte aus 15 Mitgliedsunternehmen des Verbandes im Hinblick auf Altersstruktur- und Kompetenzbedarfsanalyse, altersgerechte Personal- und Organisationsentwicklung, Arbeitsgestaltung, intergenerativen Wissenstransfer, Gesundheitsmanagement und Change Management qualifiziert werden. Bei der Implementierung systematischer Aktivitäten zur Personalentwicklung in die betriebliche Praxis werden die beteiligten Unternehmen durch Betriebsberatung und Qualifizierungscoaching unterstützt.


Berliner Verband für Arbeit und Ausbildung e.V.
Michael Haberkorn
Oranienstr. 25
10999 Berlin
Tel.: 030-61654535-0
haberkorn(at)bvaa-online.de
www.bvaa-online.de

 

 

Das vitale Unternehmen der Zukunft. Intergenerative Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft.

 

Internationaler Bund e.V., Verbund Württemberg

 

01.11.2011 bis 31.10.2014

 

Das Projekt reagiert auf die steigende Zahl älterer Mitarbeiter/innen bei gleichzeitig zunehmender Arbeitsbelastung in den Arbeitsfeldern beruflicher und sozialer Integration. Es wird hier eine Personalentwicklungsstrategie erprobt, welche gezielt die altersspezifischen Ressourcen entwickeln und effektiver nutzen möchte. Das Expertenwissen der älteren Mitarbeiter soll in einen generationsübergreifenden Austausch einfließen, wodurch ein intergenerativer Wissenstransfer entsteht, der alle vorhandenen Humanressourcen des Trägers optimiert.

 

Zielgruppe sind 240 ältere Fachkräfte des Internationalen Bundes. Darüber hinaus werden 40 Führungskräfte aller Altersgruppen für ein intergeneratives Demografiemanagement sensibilisiert.

Das Projekt wird in zwei Schleifen umgesetzt. Zunächst wird die individuelle und organisationale Ausgangssituation erhoben. Die Ergebnisse fließen in Konzepte zu den Themen Wissens- und Gesundheitsmanagement ein. Anschließend finden mehrtägige Qualifizierungen statt und eine Erprobung der erlernten Inhalte in altersgemischten Teams. Eine Selbstevaluation der ersten Schleife führt zur  Weiterentwicklung des Konzeptes für die zweite Schleife.

 

Projektflyer

 

Website

 

Internationaler Bund e.V., Verbund Württemberg

Andrea Rarrek (Projektleiterin)

Heusteigstr. 90/92

70180 Stuttgart

Tel.: 07 11/64 54-572

Fax: 07 11/64 54-583

E-Mail: andrea.rarrek@internationaler-bund.de

 

 

Fit für Pflege - Netzwerk Praxisanleitung

 

Die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH

 

01.11.2011 – 31.10.2014

 

Im Bereich der Altenhilfe herrscht ein Mangel an Fachkräften. Durch das geplante Projekt „Fit für Pflege – Netzwerk Praxisanleitung“ werden die Strukturen der Ausbildung in der Pflege verbessert, ausbildende Betriebe unterstützt und das Image der Altenhilfe verbessert. Dazu werden im Rahmen des Projektes Handlungskonzepte zur Begleitung von Schülern, zur Verbesserung des Images der Altenhilfe sowie zur Begleitung von Praktikanten entwickelt. Auf Grundlage dieser Handlungskonzepte werden im Projektverlauf 50 Teilnehmer befähigt, diese in ihrem Arbeitsumfeld anzuwenden. Durch die Ziele des Projektes wird langfristig die Qualität und die Strukturen der Altenpflegeausbildung sowie das Image der Altenhilfe verbessert. So kann es gelingen, Berufsbilder in der Altenhilfe attraktiv zu gestalten und zusätzliche Ausbildungsstellen zu schaffen, die später dem Arbeitsmarkt als Pflegefachkräfte zur Verfügung stehen.

 

Die Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter gGmbH

Angela Sept

Rummelsberg 42a

90592 Schwarzenbruck

Tel. 09128/50-2406

sept.angela(at)rummelsberger.net

 

 

"Frauen managen Vielfalt"

Personalentwicklungsprojekt zur Qualifizierung des Führungshandelns in der Sozialwirtschaft

 

Katholische LandvolkHochschule Oesede

 

01.09.2011 bis 31.12.2013

 

Die Anforderungen für die Leitungen von Kindertagesstätten (Kitas) haben sich aufgrund wirtschaftlicher Notwendigkeiten sowie neuer Herausforderungen durch eine multikulturelle Zusammensetzung der Gruppen und der Teams deutlich verändert. Das führt bei den Leiterinnen zu subjektiv empfundenen und objektiv nachvollziehbaren Überforderungen, was wiederum gesundheitliche Schäden bei Bestandspersonal und Probleme bei der Gewinnung von Nachwuchskräften zur Folge hat. Innerhalb des Projekts wird ein grundlegendes Führungskonzept für Kitas entwickelt, das die Erweiterung von sozialen und analytischen Fähigkeiten der Führungskräfte und den diversifizierenden Umgang mit der multikulturellen Zusammensetzung in der Kita sowie das Gesundheitsmanagement zum Inhalt hat. Zielgruppen für das Projektvorhaben sind (künftige) Leiterinnen von Kindertagesstätten und Verantwortliche für andere Organisationen in der Sozialwirtschaft. Das entwickelte Führungskonzept qualifiziert Mitarbeiterinnen aus 20 Kitas innerhalb einer 38 Tage umfassenden Fortbildungsreihe sowie in örtlich angesiedelten Praxisprojekten. Die gewonnenen Erfahrungen werden in Transferveranstaltungen mit 250 VertreterInnen aus Kitas und anderen Bereichen der Sozialwirtschaft reflektiert.

 

Katholische LandvolkHochschule Oesede

Judith Soegtrop-Wendt

Gartbrink 5

49124 Georgsmarienhütte

Tel. 05401 8668-19

soegtrop-wendt(at)klvhs.de

www.klvhs.de

 

 

Sicherung und Ausbau der Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern verschiedener Hierarchiestufen in Werkstätten für behinderte Menschen bei sich verändernden Arbeitsanforderungen

 

AWO Landesverband Saarland e.V.

 

01.10.2011 - 30.09.2014

 

Im Rahmen des Projektes wird durch speziell zu entwickelnde Schulungsmaßnahmen die Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit von Fachkräften aus Werkstätten für behinderte Menschen gesichert, erweitert und für die geänderten Anforderungen dieses Arbeitsbereiches nutzbar gemacht. Wesentliche Bedingung für Motivation und Arbeitsqualität ist die Übereinstimmung von Fähigkeits- und Anforderungsprofilen. Beide Profile sollen bei den 42 beteiligten Fachkräften erhoben und ausgewertet werden. Anhand der dabei ermittelten Erkenntnisse werden Qualifizierungsmodule entwickelt und Kenntnisse und Handlungskompetenzen in methodischen Verfahren und Vernetzungsstrategien vermittelt. Ziel ist eine subjektiv erfahrbare deutliche Kompetenzerweiterung und Steigerung der Motivation und der Arbeitszufriedenheit sowie eine Sicherstellung der Beschäftigungsfähigkeit. Eine wissenschaftliche Projektbegleitung soll das Curriculum für die Qualifizierung (200 Std.) mit entwickeln und durchführen. Besonderes Augenmerk wird auf die Teilhabeförderung schwer-/mehrfach oder seelisch behinderter Werkstattbeschäftigter gelegt, da die berufliche Bildung und Partizipationsförderung dieses Personenkreises für die Fachkräfte besondere Herausforderungen mit sich bringt und gerade hier bislang der Zusammenhang zwischen Anforderungs- und Fähigkeitsprofilen sowohl für Fachkräfte als auch für die behinderten Mitarbeitende wenig beachtet wurde. Die Schulungsmaßnahmen sollen für die verschiedenen Hierarchie-Ebenen implementiert und mit der Qualitätsentwicklung im AWO Landesverband Saarland e. V. verknüpft werden.

 

AWO Landesverband Saarland e.V.

Diethard Geber

Hohenzollernstr. 45

66117 Saarbrücken

Tel. 06831 / 767100

dgeber(at)lvsaarland.awo.org

 

 

Pflege bewegt – Ein Arbeitsfähigkeitsmodell zur Belastungsreduzierung in der Altenpflege

 

Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Landesverband Thüringen e. V.

 

01.10.2011-30.09.2014

 

Die Altenpflege steht vor der gravierenden Herausforderung, dem wachsendem Bedarf nach professioneller Pflege bei gleichzeitig zunehmendem Fachkräftemangel gerecht zu werden. Zentral dabei sind die Förderung und der Erhalt der Arbeitsfähigkeit von MitarbeiterInnen. Im Projekt „Pflege bewegt“ sollen deshalb Führungsverantwortliche mit Hilfe eines Arbeitsfähigkeitsmodells als Instrument in die Lage werden (a) psychische und physische Arbeitsbelastungen zu reduzieren, (b) MitarbeiterInnengesundheit zu erhalten bzw. zu fördern, (c) Krankheitstage zu reduzieren und (d) MitarbeiterInnen langfristig zu binden. In 12 Thüringer ambulanten, teil- bzw. stationären Pflegeeinrichtungen werden repräsentative Daten zur Arbeitsfähigkeit erhoben und Empfehlungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf Personalentwicklungsinstrumente transferiert. Anhand der Projektergebnisse entsteht ein Methodenkoffer mit Instrumenten zur Optimierung der Arbeitsfähigkeit, der in die Einrichtungen implementiert und dort evaluiert werden soll. Gesamtziel ist ein Arbeitsfähigkeitsmodell spezifisch für die Altenpflege, welches in u.a. angebotenen Qualifizierungen verbreitet wird. Im Projektzeitraum werden ca. 120 TeilnehmerInnen erreicht.

 

Der PARITÄTISCHE Thüringen

OT Neudietendorf

Silvia Gerisch

Bergstraße 11

99192 Nesse-Apfelstädt

Tel.: +49 (0) 36202 26 297

Fax: +49 (0) 36202 26 234

Email: sgerisch@paritaet-th.de

Internet: http://paritaet-th.de

 

 

 

Zukunft (in) der Sozialwirtschaft

 

Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann gGmbH

 

01.09.2011 – 31.08.2014

 

Um den zukünftig stärkeren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte gerecht zu werden, gilt es, in der Region das Image der Sozialwirtschaft (SW) zu verbessern, die SW als Wirtschaftsfaktor wahrzunehmen und das Interesse an Berufen in der SW insgesamt zu steigern. Fach- und Führungskräfte der Diakonie und der Projektpartner werden zielgerichtet  qualifiziert, damit sie die Durchführung von Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Berufe in der SW, die Mitarbeit in Netzwerken von Schulen, Wirtschaftsförderung und Unternehmen und die Öffnung des Unternehmens für potentielle Nachwuchskräfte realisieren können. Durch die erworbene Qualifikation können sie die Diakonie als Unternehmen der SW nach außen als attraktiven Arbeitgeber präsentieren und zur Gewinnung von Fach- und Führungskräften beitragen. Mit Hilfe dieser Aktivitäten wird ein Rahmenkonzept erarbeitet, dass in der Umsetzung an wechselnde Anforderungen und verändernde Strukturen im Unternehmen angepasst werden kann.

 

Diakonie im Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann gGmbH

Anette Sprenger

Graf-Adolf-Str. 7-9

40878 Ratingen

Tel. 02102-13398-12

a.sprenger(at)diakonie-kreis-mettmann.de

www.diakonie-kreis-mettmann.de

 

 

VITAL! Vielfalt fördern - Interkulturelle Talente finden! Lernort "CariUniversity" für Personalverantwortliche der Caritas

 

Caritasverband Iserlohn e. V. für die Städte Iserlohn, Hemer, Menden und Balve

 

01.11.2011 – 31.10.2014

 

Mit dem demografischen Wandel erhöhen sich auch für Führungskräfte der Sozialwirtschaft zukünftig die Anforderungen grundlegend um interkulturelle Handlungskompetenzen, um dem Mangel an qualifiziertem Fachpersonal mit und ohne Migrationshintergrund begegnen zu können. Projektziel von VITAL! ist die Verbesserung der Personalgewinnung und -bindung von Pflegekräften mit und ohne Migrationshintergrund für interkulturelle Pflege-Teams beim Caritasverband Iserlohn. Im Fokus steht die praxiseffiziente Qualifizierung von neun Führungskräften mit begleitendem Coaching, um sie zu befähigen, verstärkt die interkulturellen Talente ihrer MitarbeiterInnen zu identifizieren, fördern und effektiv in die Arbeitsabläufe einzusetzen. Mit Implementierung der "CariUniversity" als gemeinsamer und praxisnaher Lernort erarbeiten sie als Basis ein verbandliches auf Diversität und Gender Mainstreaming ausgerichtetes Personalmanagement-Konzept. In der Umsetzungsphase zur Personalbindung lernen die Führungskräfte sinnvolle Instrumente einer interkulturellen Personal-/Teamentwicklung und erproben praktische Module mit 30 Fach-und Pflegekräften. Externe ExpertInnen begleiten die einzelnen Lernschritte. Die Geschäftsführung ist am gesamten Prozess beteiligt. Mit Projektabschluss wird eine zentrale Servicestelle zur Unterstützung von gemeinnützigen Einrichtungen zur interkulturellen Öffnung in der Altenpflege aufgebaut.

 

Caritasverband Iserlohn e. V.

Francesco Ferrara / Mona Ziaja

Karlstraße 15

58636 Iserlohn

Tel. 02371 / 81 86 -26 oder -33

www.caritas-iserlohn.de

 

 

Gesundes und alter(n)sgerechtes Arbeiten in Berliner Behinderteneinrichtungen

berliner STARThilfe e.V.

 

01.10.2011- 30.09.2014

 

Die in einem Berliner Projektverbund kooperierenden Träger der Behindertenhilfe (berliner STARThilfe e.V.; Aktion Weitblick; Die REHA) mit insgesamt knapp 400 MitarbeiternInnen wollen ihre Personalentwicklung strategisch auf alter(n)sgerechte und gesunde Arbeitsbedingungen ausrichten. Um ihre MitarbeiterInnen im Arbeitsalltag zu schützen und zu stärken, werden sie ein betriebliches Gesundheitsmanagement etablieren, an deren Etablierung die MitarbeiterInnen aktiv beteiligt sind. Innerhalb von drei Jahren werden Instrumente zur alter(n)sgerechten Arbeit wie Demografie-Check, Arbeitsbewältigungsindex, AB-Coaching eingesetzt. 38 Führungskräfte lernen, gesundheitsförderlich zu Führen und Arbeitszufriedenheit und Leistungsbereitschaft ihrer MitarbeiterInnen langfristig zu erhalten. 30 MitarbeiterInnen werden ebenfalls durch externe Trainer/Dozenten zu Promotoren/innen für gesundes und alter(n)s gerechtes Arbeiten qualifiziert. Zu den Qualifizierungsinhalten gehören: Betriebliches Gesundheitsmanagement, Moderation von Gesundheitszirkeln, gesundes und alter(n)sgerechtes Arbeiten. Die Qualifizierung wird ergänzt durch trägerübergreifende Gruppendiskussionen der Führungskräfte und durch Gesundheitszirkel. Die im Projektverlauf geplanten Interventionen zur Gesundheitsförderung umfassen sowohl verhältnis- (z.B. Arbeitsorganisation) wie verhaltensorientierte (z. B. Gesundheitsmaßnahmen) Bereiche. Genderaspekte sind Bestandteil der Analysephase und werden evaluiert. Für den Wissenstransfer in andere Einrichtungen entsteht ein Promotorencurriculum und ein Leitfaden für alter(n)sgerechte Personalentwicklung.

 

berliner STARThilfe e.V.

Sabine Peistrup

Thulestraße 43

13189 Berlin

Mobil: 01577 / 2640701

pl-bgm(at)berlinerstarthilfe.de

www.berlinerstarthilfe.de

 

 

„Gesund in der Pflege“ Projekt zur Förderung der Verweildauer im Pflegeberuf unter Berücksichtigung des demographischen Wandels

 

DRK-Landesverband Schleswig Holstein e. V.

 

01.10.2011 - 30.09.2014

 

Der demographische Wandel stellt die Pflege vor neue Herausforderungen. Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen muss systematisch vorangetrieben werden, um eine längere Verweildauer der Pflegekräfte in dieser Berufssparte zu erreichen und um Nachwuchskräfte zu gewinnen. Mit unserem Projekt legen wir den Schwerpunkt auf den Erhalt und die Förderung der Arbeitsbewältigungsfähigkeit von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Pflegebranche. Das Projekt richtet sich an Pflegekräfte und Führungskräfte, die in der stationären und ambulanten Pflege tätig sind. Das Projekt „ Gesund in der Pflege“ arbeitet mit dialogischen Instrumenten (z. B. Arbeitsbewältigungs-coaching), die dort ansetzen, wo sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen belastet fühlen. Es werden zehn Modellbetriebe akquiriert, die unter Einbezug der Mitarbeitenden und Führungsebene in Gesprächen und Workshops konkrete Maßnahmenpakete entwickeln. Durch diese sollen die Arbeitsbedingungen und die Lebensqualität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen verbessert werden, um die Verweildauer im Beruf zu erhalten. Die gewonnen Erkenntnisse werden im Anschluss an die erste Projektphase auf zehn Transferbetriebe übertragen und verfeinert. Insgesamt sind 600 Pflegekräfte und 50 Führungskräfte an der Projektdurchführung beteiligt.

 

DRK-Landesverband Schleswig Holstein e.V.

Ira Kuqi

Klaus Groth Platz 1

24105 Kiel

Tel. 0431 / 5707216

Ira.Kuqi(at)drk-sh.de

www.drk-sh.de

 

 

"Support the helping hands" - Zukunftsorientierte Personalentwicklung in der Region Niederrhein

 

Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V.

 

01.10.2011 - 31.03.2014

 

Die Rahmenbedingungen für unsere MitarbeiterInnen in pflegerischen, sozialen und pädagogischen Berufen haben sich aufgrund gestiegener Anforderungen erschwert. In einer Mitarbeiterbefragung haben die MitarbeiterInnen eine hohe Arbeitsbelastung, Konflikte im Kollegenkreis, erschwerte Arbeitsbedingungen, Gefühle der Überforderung und Burnout Symptome als besonders negativ rückgemeldet. Dies wirkt sich vor allem in hohen Fehlzeiten und gestiegener Fluktuation insbesondere bei Fach- und Führungskräften sowie älteren Mitarbeitenden aus. Ziele des Projektes sind deshalb: Unterstützung und nachhaltige Stärkung („support“) der besonders belasteten Mitarbeitenden mit dem Ziel einer modellhaften Ausrichtung der Strukturen von Sozialunternehmen im ländlichen Raum zur Bewältigung der Herausforderungen der demografischen Entwicklung sowie unter Berücksichtigung von Gender-Aspekten. Umsetzung verschiedener Maßnahmen für rund 700 TeilnehmerInnen: Im Projekt werden Maßnahmen zur Personalentwicklung, Beschäftigungsbindung und Gesundheitsvorsorge umgesetzt. Insbesondere Führungskräfte und ältere Beschäftigte werden in den Fokus genommen und modellhaft sensibilisiert und geschult zur Bewältigung der o.g. Problemlagen.

 

Caritasverband Geldern-Kevelaer e. V.

Petra Keysers

Südwall 1-5

47608 Geldern

Tel. 02831/9395-31

keysers(at)caritas-geldern.de

 

 

Sozialwirtschaft Inklusiv - Weiterbildung zur Realisierung von Inklusion

 

DRK Soziale Arbeit und Bildung gGmbH, Borken

 

01.10.2011 – 30.09.2014

 

2006 verabschiedeten die Vereinten Nationen das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (BRK). Die Umsetzung der enthaltenen Bestimmungen stellen erhebliche Herausforderungen dar. Die Wohlfahrtsverbände als Träger verschiedenster Dienstleistungen und Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung sind gefordert, sich mit ihren Angeboten an den Maßstäben der BRK zu messen. Ziel des Projektes ist die Vorbereitung von Führungs- und Fachkräften in der Sozialwirtschaft auf den Paradigmenwechsel, die Sicherstellung der Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit und die Sicherung und der Ausbau von Arbeitsplätzen auf der Grundlage von Changemanagement und Diversity Management. Die Zielgruppe des Projektes sind Fach- und Führungskräfte aus allen Bereichen, nicht nur aus der Behindertenhilfe, der Sozialwirtschaft. Das Projekt beinhaltet eine aufbauende, begleitete Seminarreihe in Modulen, einmal für Führungskräfte (3 x 3 Tage, Coaching vor Ort, Reflexionstag), einmal für Fachkräfte (2 x 3 Tage). Inhalte sind u.a. Konzeptionen von Behinderung, Paradigma BRK, Changemanagement, Diversity Management.

 

DRK Soziale Arbeit und Bildung gGmbH

Edith Holtkamp

Röntgenstr. 6

46325 Borken

Tel. 02861 / 8029-319

e.holtkamp@kv-borken.drk.de 

 

 

 

Zukunft Personal

 

Caritasverband Düsseldorf e. V.

 

01.09.2011 - 31.12.2014

 

Der sich ausweitende Fachkräftemangel, der demographische Wandel sowie die Veränderungen im Bildungssystem stellen im Bereich der Personalgewinnung hohe Anforderungen an Arbeitgeber. Um der Situation entgegen zu treten, will der caritasverband Düsseldorf e. V. mit diesem Projekt seine Personalressourcen stärken und gleichzeitig ein Personalmanagementkonzept entwickeln, welches als Vorbild für andere Verbände und Akteure im Bereich der Sozialwirtschaft fungieren kann. Das Konzept richtet sich an alle MitarbeiterInnen des Verbandes. Besondere Berücksichtigung finden jedoch benachteiligte Personengruppen wie Alleinerziehende, MitarbeiterInnen mit Kindern sowie mit Migrationshintergrund. Im Verlauf des Projektes entwickelt der Caritasverband Düsseldorf e. V. ein umfassendes Konzept im Bereich Personalmanagement mit folgenden Bausteinen: a) internes Führungskräftenachwuchsseminar b) ganzheitliches Ausbildungskonzept von Auszubildenden; c) Konzept zur Bindung von Mitarbeitenden; d) Konzept zur Gewinnung von Fachkräften.

 

Caritasverband Düsseldorf e. V.

Frau Claudia Fischer

Hubertusstraße 5

40219 Düsseldorf

0211/ 1602-1400

claudia.fischer(at)caritas-duesseldorf.de

 

 

 

SANUS - Implementierung ganzheitlicher Ansätze gesundheitsfördernder Arbeitsbedingungen für Beschäftigte der Sozialwirtschaft

 

AWO Bildungswerk Thüringen e. V.

 

01.10.2011 - 28.02.2014 

 

Durch das betriebliche Gesundheitsmanagement wird das Wohlbefinden der MitarbeiterInnen sowohl seelisch, körperlich, als auch geistig gefördert. Es ergibt sich ein Zusammenspiel aus Verhaltens- und Verhältnisprävention (personenbedingte und unternehmerische Faktoren). Beide Aspekte sollen gleichermaßen betrachtet, ausgebaut und gesichert werden. Im Ergebnis des Projekts werden die gesundheitsbedingten Ausfallzeiten gesenkt sowie das Ausscheiden aus dem Beruf aus Gesundheitsgründen hinausgeschobe. Ebenso soll die Arbeitsplatzqualität nachhaltig und deutlich verbessert werden. In das Projekt sind die Pflegeeinrichtungen der AWO AJS gGmbH einbezogen. SANUS beinhaltet die Schulung von MultiplikatorInnen (MitarbeiterInnen der Einrichtungen, die als „Gesundheitsbeauftragte“ agieren), die Bildung eines Gesundheitszirkels je Einrichtung sowie die Implementierung einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung in den einzelnen Pflegeeinrichtungen. Die Koordination erfolgt dabei durch MitarbeiterInnen des AWO Bildungswerkes, die durch die Entwicklung von Leitfäden, Schulungsmaterialien und Trainings die Heime begleiten und unterstützen.

 

AWO Bildungswerk Thüringen e. V.

Pfeiffersgasse 11

99084 Erfurt

Fax. 0361/21031-262

Marcus Köllner

Tel. 0361 / 21031-261

koellner(at)awo-thueringen.de;

Mandy Franz

Tel. 0361/21031-260

franz(at)awo-thueringen.de

Anja Zoch

Tel. 0361/21031-259

zoch(at)awo-thueringen.de

 

 

 

AnSchuB45 – Auf gute Schulung und Beratung kommt es an!

 

PariSozial Minden-Lübbecke

 

01.10.2011 - 30.09.2014

 

Erfahrene ältere Pflegefachkräfte scheiden aus ambulanten Pflegediensten aus, weil sie durch körperliche Einschränkungen die praktische Pflege nicht mehr im geforderten Umfang durchführen können. Bei bestehendem Fachkraftmangel droht der Verlust von Personalressourcen mit großem Erfahrungsschatz.

Dieser Erfahrungsschatz kann genutzt werden für die Profilierung eines Leistungsmerkmals „Beratung und Schulung“, das einerseits von vielen Seiten als Qualitätsmerkmal für Pflegedienste und Tagespflegeeinrichtungen gefordert wird, andererseits auch den Bedarfen der Kunden entspricht.

In Präsenzphasen, mit Hilfe von E-Learning und der Unterstützung beim Theorie-Praxistransfer erwerben 120 Pflegefachkräfte im Verlauf von je 6 Monaten die nötige Beratungs- und Schulungsqualifikation für die Durchführung von Einzel- und Gruppenschulungen. Sie erweitern dadurch ihre Pflegekompetenz, besonders auch im Schwerpunkt Demenz, und ihre EDV-Kenntnisse. Zur innerbetrieblichen Einbindung der Maßnahme wird für die Einrichtungen ein Coaching durchgeführt.

Durch die Refinanzierbarkeit des Leistungsangebots können die Pflegefachkräfte besser in der Einrichtung gehalten werden.

 

PariSozial Minden-Lübbecke

Hartmut Emme von der Ahe

Simeonstraße 20

32423 Minden

Tel.: Projektbüro 0571-3982543

info(at)anschub45.de

www.anschub45.de

Projektpräsentation

 

 

Frauen führen Familienpflegestationen von morgen

 

Familienpflegewerk des Bayerischen Landesverbandes des KDFB e.V.

 

01.11.2011 bis 31.10.2013

 

 

Das Familienpflegewerk des Bayerischen Landesverbandes des KDFB e.V. ist mit 19 Familienpflegestationen und 150 Mitarbeiterinnen der größte Anbieter für Familienpflege in Bayern. Familienpflege agiert an der Schnittstelle von Gesundheitswesen und Jugendhilfe. Das Projekt „Frauen führen Familienpflegestationen von morgen“ nimmt die Entwicklung von Führungskompetenzen von Frauen in der mittleren Führungsebene in den Blick.

In der Personalentwicklung steht die Familienpflege vor zwei großen Herausforderungen: Erstens, die Gewinnung und Bindung von Führungskräften für die Leitung der Familienpflegestationen sowie deren Qualifizierung. Zweitens, die Gewinnung und Bindung von Fachkräften in der Familienpflege.

Das Projekt wird ein Curriculum „Leiter/Leiterin Familienpflegestation“ entwickeln und dies der Fachöffentlichkeit und Freien Wohlfahrtspflege zur Verfügung stellen. Zudem wird die Führungskräfteentwicklung von Frauen der mittleren Führungsebene teilnehmerinnenspezifisch ausgerichtet. Für die Implementierung von diversity und gender Aspekte wird ebenfalls die Führungskräfteentwicklung im Zentrum sein. In dieser Implementierung sehen wir die Zukunftschancen einer nachhaltigen Personalwirtschaft für die Gewinnung und Bindung von Fachkräften.

Die 15 Projektteilnehmerinnen sind Einsatzleiterinnen des Familienpflegewerkes und Einrichtungen kooperierender Wohlfahrtsverbände.

Das Projekt wird in den Wohlfahrtsverbänden und der Fachöffentlichkeit publiziert. Methodisch bilden Regionalgruppen die Basis für einen erfahrungsorientierten selbstbestimmten Lernprozess, dieser wird begleitet von kontinuierlichem Führungscoaching sowie der gezielten Schulung von Führungskompetenzen im Setting einer Führungswerkstatt.

 

Familienpflegewerk des Bayerischen Landesverbandes des KDFB e.V.

Elisabeth Götz

Schraudolphstr. 1

80799 München

089/28623-722

goetz(at)familienpflegewerk.de

www.familienpflegewerk.de

 

 

 

Personalentwicklung in der Wohnungslosenhilfe

 

Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 

01.01.2012 bis 30.06.2014

 

Das Arbeitsfeld der Wohnungslosenhilfe hat sich in den letzten Jahren gravierend gewandelt.

Veränderte Rahmenbedingungen und sich ausdifferenzierende Lebenslagen von wohnungslosen Menschen erfordern eine Anpassung des Fachwissens und der Handlungskompetenzen von Mitarbeitenden. Die hohe Belastung im Arbeitsfeld führt oft zu einem vorzeitigen Ausscheiden. Führungspositionen sind überwiegend durch männliche Mitarbeiter besetzt.

Das Projekt möchte Fach- und Führungskräfte in ihrer Anpassungs- und Beschäftigungsfähigkeit zum Erhalt im Arbeitsfeld unterstützen. Führungskräfte sollen zu einer alters- und gendergerechten Personalentwicklung befähigt werden. Der Frauenanteil in Führungspositionen soll deutlich steigen.

Zielgruppe sind 110 Fach- und Führungskräfte der Wohnungslosenhilfe unter besonderer Berücksichtigung von älteren Mitarbeitenden.

Die Umsetzung erfolgt durch ein differenziertes Qualifizierungsangebot. Bei der Umsetzung von  Personalentwicklungsmaßnahmen in die Praxis werden Fach- und Führungskräfte sowie Einrichtungen und Träger der Wohnungslosenhilfe durch prozessbegleitende Beratung unterstützt.

 

Diakonisches Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Esther Lehr (Projektleitung)

Paulsenstraße 55-56

12163 Berlin

Tel.: +49 30 82097-508

lehr.e@dwbo.de

www.diakonie-portal.de

 

 

„Peers zu Profis“ – Neue Wege zu einer inklusiven Sozialwirtschaft

  

Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - ISL

 

01.01.2012 bis 31.12.2014

 

Das Projekt soll das bislang nicht sichtbare Potenzial behinderter Fach- und Führungskräfte sichtbar machen und ihnen eine dauerhafte, anspruchsvolle berufliche Perspektive in der Sozialwirtschaft öffnen.

Das Projekt richtet sich an behinderte Fach- und Führungskräfte aus den Zentren für Selbstbestimmtes Leben sowie aus anderen Organisationen.

Auf Basis der Ergebnisse eines ExpertInnenworkshops wird ein Curriculum entwickelt. Nach Maßgabe dieses Curriculums werden dann Frauen und Männer mit Behinderung qualifiziert: die Lehrkräfte, die Fachkräfte und die Führungskräfte. Kern der Qualifizierung ist das Peer-Counseling-Konzept, was bedeutet, dass die gesamten Qualifizierungsmaßnahmen in der Regel von selbst behinderten Expertinnen und Experten durchgeführt werden, um durch das erlebte Rollenvorbild bereits vorhandene Ressourcen der TeilnehmerInnen zu stärken und die fachliche Handlungskompetenz des Personals zu erhöhen. Fortbildungsinhalte sind u.a. Organisationsmanagement, Menschenrechtsbildung und Barrierefreie Medienkompetenz. Im dritten Schritt wird die Schulung ausgewertet, ein Schulungshandbuch erstellt und Maßnahmen der Verstetigung ergriffen (u.a. Integration der Inhalte in Blended-Learning-Programme eines Projektpartners).

 

Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL

Barbara Vieweg

c/o ZSL Jena, Hermann-Pistor-Str. 1

07745 Jena

03641-234795

bvieweg@isl-ev.de

www.isl-ev.de

 

 

KEEP - Kompetenzen entwickeln, Erfahrungen nutzen, Pflegenachwuchs sichern

 

 

Jugendberufshilfe Thüringen e.V.

 

01. Januar 2012 bis 30. Juni 2013

 

Die Anforderungen an Pädagog(inn)en in sozialen und beruflichen Beratungs- und Integrationsangeboten sind deutlich komplexer geworden. Das individuelle Managen von Förderprozessen sowie das Arbeiten in sich ständig verändernden Strukturen/Leistungsangeboten/Netzwerken bringt, vor allem aufgrund vielschichtiger Problemlagen der zu betreuenden (jungen) Menschen, hohe Belastungen mit sich und erfordert außerordentliche personale und fachliche Kompetenzen der Fachkräfte. Zudem gewinnen die Sozialunternehmen für die Jugendberufshilfe und -sozialarbeit seltener erfahrene Fachkräfte. Ziel des Projektes ist es, 16 Pädagog(inn)en über 45 Jahre als Erfahrungsträger und 16 junge Fachkräfte als Wissensnehmer(innen) durch einen systematischen Wissenstransfer an ihr Unternehmen zu binden. Der Wissenstransfer zwischen einer jüngeren und älteren Fachkraft von insgesamt 16 Unternehmen wird u.a. durch das Lernen im Tandem, eine altersübergreifende Mentoring-Partnerschaft und die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen für den Pflegesektor optimiert. Das Mentoring bindet die Berufseinsteigerin durch eine gezielte Einarbeitung und die erfahrene Fachkraft durch (Re-)Aktivierung der Leistungspotenziale an das Sozialunternehmen. Den Pädagog(inn)en wird in zwei insgesamt 12-tägigen Qualifizierungen in Weimar bzw. Halle Know-How im Arbeitsfeld vermittelt und ihre Handlungs- und Methodenkompetenz erweitert. Durch zwei Exkursionen zu good-practice-Beispielen der Altenpflegeausbildung und ein Qualifizierungsmodul werden Strategien für die Berufsorientierung, -vorbereitung und -ausbildung in der Altenpflege/im Pflegebereich und Konzepte zur Gewinnung von benachteiligten jungen Menschen entwickelt.

 

Jugendberufshilfe Thüringen e.V.

Sandra Laßmann

Linderbacher Weg 30

99099 Erfurt

Tel: 0361 42 29 01-19

sandra.lassmann@jbhth.de

http://www.jbhth.de/weiterbildung/keep.html