Bewilligte Projekte aus der 3. Förderrunde

Am 15.06.2010 hat die Steuerungsgruppe für das ESF-Programm "rückenwind - Für die Beschäftigen in der Sozialwirtschaft" insgesamt 25 Projektkonzepte positiv bewertet und die Projekträger zur Hauptantragstellung aufgefordert.

 

Wir stellen Ihnen hier die bewilligten Projekte mit Kurzstreckbriefen vor.

 

IKÖ-Manager/in in der Sozialwirtschaft

 

Deutsches Rotes Kreuz - Generalsekretariat

 

01.09.2010 - 31.08.2012

 

Die interkulturelle Öffnung der Dienste und Einrichtungen der freien Wohlfahrt verändert die Anforderungen an die Beschäftigten grundlegend. Als zentrale Managementaufgabe erfordert IKÖ eine besondere Kompetenz der für Entwicklung von Strukturen und Angeboten Verantwortlichen auf der mittleren Führungsebene. Das Projekt erarbeitet für diese Zielgruppe modellhaft ein PE-Konzept, um deren Anpassungsfähigkeit für diese neuen Anforderungen zu fördern und interkulturelle Handlungsfähigkeit als Querschnittskompetenz zu entwickeln. Gemeinsam mit Migrantenorganisationen und Verbänden wird ein trägerübergreifendes Zertifikat geschaffen.

In zwei Trainingsreihen werden je 50 Geschäftsfeldverantwortliche befähigt, IKÖ-Projekte in ihren Feldern zu planen, umzusetzen und zu steuern. Zwei 2-tägige Trainings vermitteln Wissen zu interkulturellem Projekt- und Veränderungsmanagement. In einer 8-monatigen Praxisphase wird zudem das Wissen mit begleitendem Coaching in Projekten in den Arbeitsfeldern der TeilnehmerInnen umgesetzt. Zusätzlich werden 500 MitarbeiterInnen in den Geschäftsfeldern der ProjektteilnehmerInnen in je 2-tägigen Trainings in Interkultureller Kompetenz geschult.

 

DRK - Generalsekretariat

Lutz Eggeling

Carstennstr. 58

12205 Berlin

Tel. 030 / 85 404 - 552

Fax 030 / 85 404 - 451

eggelinl@drk.de

 

Projektmaterialien: Bericht Zwischenbilanzkonferenz 17/18.03.2011

 

 

Altersorientierte Personalentwicklung

Potentiale entfalten – Qualität erhalten

 

Caritas-Sozialdienste e. V. Mülheim an der Ruhr

 

01.10.2010 – 30.09.2013

 

Ziel des Projekts ist, ein praxisorientiertes Gesamtkonzept zur Personalentwicklung zu erstellen, das in kleinen und mittleren sozialen Organisationen leicht anwendbar ist. Dies soll am Beispiel des Caritas-Sozialdienste e.V. in Mülheim an der Ruhr entwickelt und systematisiert werden, aber auf Verbände mit ähnlicher Größe und Struktur praxisnah zu übertragen sein. Das Projekt soll auch dazu beitragen, dass die Fach- und Führungskräfte ihr Potential voll entfalten und ihnen Entwicklungschancen im Verband eröffnet werden. Gleichzeitig wird versucht, durch gezielte berufliche Einstiegsmaßnahmen den Anteil der Fachkräfte mit Migrationshintergrund zu erhöhen. Das Projekt gliedert sich in eine Entwicklungsphase, in der ein Detailentwurf des Personalentwicklungssystems entsteht; eine Qualifizierungsphase, in der überwiegend Schulungen und Fortbildungsmodule für die MitarbeiterInnen durchgeführt werden und die Erprobungs- und Implementierungsphase, in der die Ergebnisse langfristig implementiert und umgesetzt werden.

Um die Ergebnisse nachhaltig zu verbreiten, wird das entwickelte System zur Personalentwicklung in einem Praxishandbuch der Fachöffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Caritas-Sozialdienste e. V. Mülheim

Helen Wieners

Hingbergstraße 176

45470 Mülheim an der Ruhr

Tel. 0208 / 30008 - 48

Fax 0208 / 30008 - 22

Helen.Wieners@caritas-muelheim.de

 

www.caritas-muelheim.de

  

 

"Initiative Wissenstransfer für die Personalentwicklung in der Sozialwirtschaft – Frühverrentung verhindern und den Nachwuchs stärken!"

 

Evangelisches Perthes-Werk e.V.

 

01.10.2010 – 30.09.2012

 

Ältere ArbeitnehmerInnen verfügen über wertvolles Wissen und große Erfahrung, gehen aber häufig durch Frühverrentung in den Ruhestand und nehmen ihr Wissen mit. Der Fach- und Führungskräftemangel wird dadurch verstärkt, weil Jüngere das wertvolle Wissen nicht rechtzeitig bekommen, um anspruchsvolle Aufgaben wahrzunehmen. Dem Evangelischen Perthes-Werk e.V. und anderen Akteuren der Sozialwirtschaft fehlt eine Wissenstransfer-Systematik, die diese Probleme löst.    

Der Handlungsbedarf besteht demnach darin, ausgewählte ältere, in den nächsten Jahren ausscheidende, Fach- und Führungskräfte als WissensgeberInnen zum Thema "systematischer know-how-Transfer" zu qualifizieren, gleichzeitig jüngere Fach- und Führungskräfte als WissensnehmerInnen zu qualifizieren und MitarbeiterInnen der Personalabteilung und des Qualitätsmanagements in der Anwendung und Begleitung von Know-how Transfers zu qualifizieren. Folgende Ziele werden mit dem Projekt verfolgt: 1. Die Frühverrentung von älteren MitarbeiterInnen soll verringert werden. 2. Der Fach- und Führungskräftemangel soll verringert werden. 3. Die Transfer-Systematik soll zukünftig selbstständig in der Organisation angewendet werden. 4. Die Projektergebnisse werden nachhaltig in der Sozialwirtschaft verankert. Die Wissenstransfer-Systematik wird auf die Bedürfnisse der Organisation angepasst, im QM und der PE durch Ausbildung von sechs MitarbeiterInnen eingebunden, 566 Kompetenz-Sreenings und 16 Wissenstransfers mit 16 GeberInnen und 48 NehmerInnen durchgeführt, zwei Fachkonferenzen mit 200 Führungskräften und Fachartikel umgesetzt und das Konzept in die universitäre Führungskräfteausbildung eingebunden. 

 

Evangelisches Perthes-Werk e.V.

Wienburgstraße 62

48147 Münster

 

Helmut Blees

Tel. 0251 / 2021502

helmut.blees@pertheswerk.de  

Frank Hinkelmann

Tel. 0251 / 2021252

frank.hinkelmann@pertheswerk.de

 

Projektmaterialien: Flyer, Artikel Perthes Post 2/2011.

 

 

EXPEDITION GESUNDE ZUKUNFT: Mit gesunden MitarbeiterInnen zum Unternehmenserfolg - Einführung und Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements im Josefsheim Bigge

 

Josefsheim gGmbH / Deutscher Caritasverband

 

01.10.2010 - 30.09.2012

 

In Bezug auf Arbeitszufriedenheit, Arbeitsbelastung und soziale Unterstützung zeigt sich bei den MitarbeiterInnen in der Projekteinrichtung eine Verschlechterung der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung von 2007 gegenüber 2008. Diese Daten wurden im Rahmen eines Benchmarkings in Wohnheimen der Behindertenhilfe erhoben.

Mit dem Projekt will das Josefsheim belegen, dass die Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagementsystems in das bestehende Managementsystem ein geeigneter Weg ist gesundheitliche Arbeitsbedingungen herzustellen sowie die Leistungsfähigkeit und den Verbleib der Mitarbeitenden zu erhöhen. Zielgruppe sind 647 MitarbeiterInnen (MA) im Josefsheim, unterteilt in Pilotbereiche: zu Beginn ca. 210 MA.

Die Projektumsetzung erfolgt über eine Analyse der Ausgangslage durch eine quantitative Befragung aller MA aus dem Pilotbereich und qualitative Befragungen in Form von Einzel- und Gruppeninterviews, die Auswahl der MA nach definierten Kriterien, Planung und Durchführung der Intervention, mögliche Interventionen (z. B. Werkstatt für Führungskräfte), Evaluation der Interventionsmaßnahmen in den Pilotbereichen und gleichzeitig die Befragung der restlichen Fachbereiche, so dass ein neuer Zyklus, der die gesamte Organisation einschließt, beginnt und durch das etablierte Managementsystem begleitet wird. Zur Unterstützung der Entwicklung und Umsetzung des Vorhabens wird das Forschungsinstitut Salubris involviert, das sich auf die Entwicklung und Implementierung von betrieblichen Gesundheitsmanagements spezialisiert hat.

 

Josefsheim gGmbH

Julia Besse

Heinrich-Sommer-Straße 13

59939 Olsberg

Tel. 02962 / 8002480

j.besse@josefsheim-bigge.de

www.josefsheim-bigge.de

 

Projektmaterialien: Flyer, Projekt-Plakat

 

 

„Querdenken“ – Über den Tellerrand sehen lernen, gemeinsam innovative Projekte entwickeln!

 

DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH

 

01.09.2010 – 31.08.2013

 

1. Fach- und Führungskräfte in der Sozialwirtschaft sind SpezialistInnen auf „ihrem“ Gebiet, z. B. Jugendhilfe, Altenpflege. In anderen Gesetzesbereichen und Marktsegmenten kennen sie sich dagegen oft nicht aus. Zukünftig werden interdisziplinäre Handlungsansätze aber immer bedeutsamer.

2. Ziel des Projektes ist es, andere Fachgebiete kennen zu lernen und Aussagen darüber zu treffen, wie sich diese Märkte zukünftig entwickeln. Ferner geht es darum, sich zu vernetzen und aus dem Wissen über verschiedene Förderbereiche Gemeinschaftsprojekte („Produktpakete“) zu entwickeln.

3. Das Seminarangebot richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Sozialwirtschaft.

4. Es sind fünf Weiterbildungen geplant, jeweils gegliedert in zwei Blöcke aus je fünf Tagen. Im 1. Block wird exemplarisch ein interdisziplinär angelegtes Projekt nach der „Planspielmethode“ erarbeitet. Dieser Lernansatz wird ergänzt durch Input zu sozial- und förderrechtlichen Fragen. Im 2. Block findet ein individuelles Projektcoaching statt. Im Anschluss präsentieren die TeilnehmerInnen ihre Projekte vor geladenen EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung.

 

DRK-Soziale Arbeit und Bildung gGmbH

Peter Ivankovic

Röntgenstr. 6

46325 Borken

Tel. 02861 / 8029-323

p.ivankovic@kv-borken.drk.de

www.querdenken-projekte.de (in Arbeit)

 

 

In Führung gehen – Einführung eines Talentmanagementsystems bei der Dortmunder Caritas

 

Caritasverband Dortmund e. V.

 

01.10.2010-30.09.2012

 

Die Caritas Dortmund hat einen Bedarf an ca. zehn Führungskräften und ca. 65 Fachkräften pro Jahr. Freie Stellen können häufig nicht zeitnah besetzt werden. Mit dem Projekt soll der Bedarf an Nachwuchsführungskräften durch eine fachbereichsübergreifende Qualifizierung gedeckt werden. Dazu wird ein Talentscouting zur Rekrutierung von Fach- und Führungskräften entwickelt. Während einer Mentoring-Phase werden die Nachwuchsführungskräfte in den wichtigsten Feldern der Mitarbeiterführung weitergebildet. Zielgruppe sind sowohl Fachkräfte, die sich für Führungsaufgaben qualifizieren möchten, als auch Führungskräfte, die eine Weiterqualifizierung anstreben.

Das Projekt beinhaltet u. a. eine eineinhalbjährige Mentoring-Phase, während der es für die TeilnehmerInnen verschiedene Fortbildungsmodule zur Erweiterung ihrer Fach- und Führungskompetenzen gibt.

 

Caritasverband Dortmund e. V.

Hanno Sandmann

Propsteihof 10

44137 Dortmund

Tel. 0231 / 1848-160

hanno.sandmann@caritas-dortmund.de

 

 

ZuPe - Zukunft sichern – Strategische Personalentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe

 

Evangelischer Erziehungsverband e.V. (EREV) / Diakonisches Werk

 

Projektzeitraum: 01.11.2010 bis 31.10.2013

 

Das wissenschaftlich begleitete Weiterbildungsprojekt richtet sich an Führungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe die von gemeinnützigen Trägern der Sozialwirtschaft kommen. Ziel ist die Entwicklung eines arbeitsmarktpolitischen Instrumentes der Sozialwirtschaft und die Ver­besserung der Dienstleistungsqualität, Umsetzung von innovativen Ideen und somit die passenden Hilfen für Kinder-, Jugendliche und Familien. Hierfür sollen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Motivation und Personalbindung ihrer qualifizierten und erfahrenen Kräfte auseinander setzen.

In diesem Rahmen gilt es, den aktuellen Herausforderungen, der Ausgangssituation und zukünftigen Entwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe Rechnung zu tragen, welche u. a. sind: Lebenslanges Lernen der Mitarbeitenden (MA), Berücksichtigung der Lebens-Arbeitszeit (Work-Life-Balance), Arbeitsmotivation der Beschäftigten / materielle und immaterielle Anreizsysteme, Konkurrenzwachstum durch kommerzielle Dienstleister, Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte (Fachkräftemangel), älter werdende MA, Gewinnung von MA mit Migrationshintergrund, längerer Verbleib im Beruf.

Im Rahmen des Projektes werden mit den 60 Multiplikatoren ca. 9000 Mitarbeitende erreicht. Die Weiterbildung besteht aus vier Modulen à vier Tagen. Neben den Fortbildungstagen muss jede/r TeilnehmerIn ein eigenes Projekt durchführen. Die 960 Fortbildungstage werden von einer wissenschaftlichen Begleitung evaluiert. Die Nachhaltigkeit ist durch die Implementierung in die Regelstrukturen der Kinder- und Jugendhilfe sichergestellt.

 

Evangelischer Erziehungsverband e. V. (EREV)

Dr. Björn Hagen

Flüggestr. 21

30161 Hannover

Tel. 0511 / 39 08 81 18

Fax. 0511 / 39 08 81 16

b.hagen@erev.de

www.erev.de

 

 

Regionale Fortbildungsbedarfsanalyse bei alternden Belegschaften in der stationären und ambulanten Altenpflege - Entwicklung, Umsetzung und Evaluation mobiler Inhouse-Schulungen zur Einführung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen

 

Stiftung Katholische Altenhilfe im Bistum Hildesheim

 

01.10.2010 – 30.09.2013

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den insgesamt zwölf angeschlossenen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen leisten gute Arbeit. Gute, dem Menschen zugewandte Arbeit, die sie bis an ihre physischen und psychischen Grenzen führt und manchmal selbst krank werden lässt. Diese Entwicklung soll aufgegriffen und zu einem hohen Maß an eigen- und mitverantwortlicher Berufszufriedenheit geführt werden. Deswegen werden aus der aktuellen Pflegesituation heraus mit den Pflege- und anderen Fachkräften (Physiotherapeuten, Ökotrophologen, Seelsorgern) Inhouse-Schulungen entwickelt, die die durch eine vorhergehende Befragung gefundenen Themenfelder aufgreifen. Um die Nachhaltigkeitswirkungen zu erfahren, wird das Projekt von drei Evaluationsintervallen flankiert.

Ziel des Vorhabens ist die Gesundheitserhaltung bzw. –förderung der Mitarbeitenden. Die zudem angestrebte Erhaltung bzw. Erhöhung der Pflegequalität sowie der Qualität, in der Pflege tätig zu sein, beschert den zu pflegenden Menschen ein menschlich - zugewandtes Umfeld und den Pflegekräften ein sinnstiftendes Betätigungsfeld, das ihre menschlichen Kompetenzen wertschätzt und einbindet.

 

 

Stiftung Katholische Altenhilfe im Bistum Hildesheim

Heidrun Mederacke

Moritzberger Weg 1

31139 Hildesheim

Tel. 05121 / 938.167

mederacke@stiftung-altenhilfe-hildesheim.de

www.stiftung-altenhilfe-hildesheim.de

 

Weiter Informationen zum Projekt erhalten Sie auf dieser Homepage.

 

 

BOP – Burn-Out-Prophylaxe

 

Großstadt-Misson Jugendhilfe gGmbH

 

Oktober 2010 – September 2012

 

Die Großstadt-Mission (GM) Jugendhilfe gGmbH mit ihren Schwesterunternehmen wird ein Modellprojekt zu Burn-Out-Prophylaxe testen. Die Gefahr am Burn-Out-Syndrom zu erkranken ist, wie überall im sozialen Bereich, überproportional hoch und steigt rasant an mit zunehmenden Lebensalter. Im Modellprojekt BOP sollen mit Hilfe des systemischen Ansatzes Projektbausteine entwickelt und erprobt werden, die im Berufsalltag dazu beitragen, die Gefahr am Burn-Out-Syndrom zu erkranken, zu minimieren. Hierzu wird eine Modellgruppe von 19 ausgewählten MitarbeiterInnen gebildet, die in Peergroups arbeiten und in sechs aufeinander aufbauenden Modellseminaren und Supervisionen das eigene berufliche systemische Gefüge prüfen werden.

Ziel des Projektes BOP ist es die innerbetriebliche Zusammenarbeit zu stärken und damit die Qualität der Arbeit insgesamt sowie die Beschäftigungsfähigkeit jedes/jeder Einzelnen zu verbessern, indem eine konsequente Burn-Out-Prophylaxe betrieben wird. Zielgruppe sind pädagogische MitarbeiterInnen der GM Jugendhilfe und aus deren Töchterunternehmen.

 

GM Jugendhilfe gGmbH

Ines Greizer (Projektleitung)

Nikischstraße 23

22761 Hamburg

Tel: 040-89 71 58-57,

i.greizer@grosstadt-mission.de

 

Projektartikel

 

 

Talente entdecken - Potenziale fördern

 

„Franziska Schervier“ Altenhilfe gem. GmbH

 

2010 – 2013

 

Die Einrichtungen der Franziska Schervier Altenhilfe gem. GmbH verfolgen eine ambitionierte Qualitätspolitik. Die hohe Qualität der Angebote kann dauerhaft gesichert und die Wettbewerbsfähigkeit erhalten werden, wenn MitarbeiterInnen langfristig gebunden und ihre Potenziale genutzt und entwickelt werden können. Dazu sollen 1) instrumentelle Voraussetzungen im Personalmanagement geschaffen werden; 2) Führungskräfte befähigt werden, entsprechend entwicklungs- und ressourcenorientiert zu handeln; 3) besonders entwicklungsfähige MitarbeiterInnen in der Pflege bei der Entfaltung ihrer Kompetenzen systematisch begleitet werden und darüber hinaus MitarbeiterInnen der Pflege allgemein motiviert und befähigt werden, Entwicklungschancen aktiv zu nutzen.

Nach der Diagnosephase (Mitarbeiterbefragung) erfolgt die Anpassung (MA-Beurteilungsgespräche) und Entwicklung der Instrumente des Personalmanagements (altersgemischte Talentpools); begleitendes Coaching der Führungskräfte, Schulung der MitarbeiterInnen, Beteiligungschancen zu nutzen (Empowermentseminare) und Evaluation und Integration in das Personalmanagement. 

 

„Franziska Schervier“ Altenhilfe gem. GmbH

Dr. Klaus Herzberg

Paulusstraße 10

52064 Aachen

Tel. 0241 / 4789 - 180/181

herzberg@schervier-altenhilfe.de

 

 

Gesund im Job! Managementtraining für gesundes Arbeiten in sozial-pflegerischen Berufen

 

Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.

 

01.10.2010 bis 30.09.2013

 

Aufgrund der zunehmenden psychischen und physischen Belastungen der Mitarbeiterschaft besonders in sozialen Einrichtungen und dem damit verbundenen hohen Krankheitsstand sowie der oftmals geringen Verweildauer im Beruf hat sich der DRK-Landesverband RLP mit diesem Projekt zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen durch gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen auf Grundlage der Salutogenese in ihren Einrichtungen zu verbessern. Das Projekt beinhaltet eine Fortbildungsreihe, die sich an Führungskräfte der mittleren Managementebene in sozialen Einrichtungen des DRK richtet. Anhand von konkreten Anwendungsprojekten werden ihnen Instrumente und Handlungskompetenzen vermittelt, die unterschiedliche Maßnahmen einer alters- und alternsflexiblen Führungskultur beinhalten. Neben der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen zu verschiedenen Bereichen werden die Führungskräfte durch e-learning-Einheiten und in der Praxis durch Gruppencoachings aktiv unterstützt. Bereits während der Qualifizierung soll durch Praxisprojekte das Gelernte umgesetzt und damit langfristig implementiert werden. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet.   

 

Deutsches Rotes Kreuz

Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Diana Michaelis

Mitternachtsgasse 4

55116 Mainz

Tel. 06131 - 28 28 16 10

Fax 06131 - 28 28 19 99

Gesund-im-Job@lv-rlp.drk.de

www.lv-rlp.drk.de

 

Mehr zum Projekt "Gesund im Job!" erfahren Sie in diesem Flyer.

 

 

Die Herausforderungen annehmen

 

Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands – CJD e. V.

 

01.10.2010 bis 30.09.2013

 

Mit dem Projekt soll das Potenzial der älteren Mitarbeitenden sowie von Frauen nach einer Familien- oder Pflegephase besser erschlossen werden. Ziel ist es, diese Personen zu befähigen, sich den gewandelten Anforderungen des Arbeitsfeldes - wachsende und veränderte Problemlagen von Kindern und Jugendlichen, Einführung der integrativen Pädagogik, Einführung generationsübergreifender Konzepte aufgrund des demografischen Wandels - besser anzupassen, um beruflich aktiv und mobil zu bleiben.

Das Projekt beinhaltet: 1. Ein Weiterbildungskonzept für diese Zielgruppen (90 Personen), bestehend aus Potenzialanalyse, Wissensvermittlung, begleiteter Umsetzung zur Transfersicherung sowie Zertifizierung der Kompetenzen mit Ausrichtung auf die weitere Berufsbiografie. 2. Eine Begleitung der Führungskräfte von 20 beteiligten Einrichtungen bei der Umsetzung des Weiterbildungskonzepts 3. Evaluierung und Überführung in das Regelangebot der Weiterbildung. Das Vorhaben richtet sich an Fach- und Führungskräfte des CJD sowie von Partnereinrichtungen. 

 

Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands – CJD e. V.

Norbert Litschko

CJD Zentrale

Teckstr. 23

73061 Ebersbach

Tel. 07163-930-0

norbert.litschko@cjd.de

www.cjd-akademie.de

 

 

„Weil sie es uns wert sind!

Wege zu gesundheitsförderlichen Arbeitsbedingungen“

 

Verband Katholischer Jugendfürsorge (VKJF) e.V.

 

01.11.2010 – 31.10.2013

 

Rund 54% der MitarbeiterInnen ist über 40 Jahre alt. Dieser Prozentsatz nimmt stetig zu (2000: 45%). Die älteren MitarbeiterInnen sind insbesondere Belastungen des Bewegungsapparates und erhöhten psychischen Anforderungen ausgesetzt. Es fehlen diesbezüglich gesundheits-, alters- und gendergerechte Konzepte für die Personalentwicklung. Kernziel des Projektes ist die Entwicklung und nachhaltige Etablierung eines Gesundheitsmanagementkonzepts zur gesundheits-, gender- und altersgerechten Führung, die entsprechende Schulung der bisher überwiegend männlichen 260 Führungskräfte und die über Führungskräfte vermittelte bedarfsgerechte kontinuierliche Umsetzung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen vor Ort zusammen mit den etwa 6.000 MitarbeiterInnen.

 

Das Projekt beinhaltet u. a. eine IST-Analyse, Durchführung von Grundlagen-Workshops, Erarbeitung von „best-practice“-Modellen und eines Gesamtkonzepts, eine begleitete und evaluierte Umsetzung vor Ort, eine Erarbeitung von Leitlinien auf der Grundlage der Ergebnisse und eine Verbreitung des Konzepts u. a. über Fachtagungen.

 

Verband Katholischer Jugendfürsorge (VKJF) e.V.

Schaezlerstr. 34

86152 Augsburg

www.vkjf.de

 

Stefan Leister (Geschäftsführung VKJF und Projektgesamtleitung)

Tel. 0821 / 3100-160

Carolina Lautenbach (Projektkoordinatorin)

Tel. 0821 / 3100-145

 

 

Projektmaterialien: Homepagehier, Powerpoint zum Projektaufbauhier, Zwischenstandsbericht 05/2011

 

 

Respekt! – Erfahrung als Ressource

 

Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e. V.

(AGJF Sachsen e. V.)

 

01.11.2010 bis 31.10.2013

 

Das Projekt will ca. 15 Führungskräfte der Sozialwirtschaft darin unterstützen, passgenaue Konzepte altersgerechter Personalentwicklung für ihre Organisation/Einrichtung zu entwickeln und ca. 60 älteren ArbeitnehmerInnen die Möglichkeit geben, sich mit Themen wie Lebensplanung, Psychohygiene, Motivation selbstreflexiv auseinanderzusetzen. Zielgruppen sind ältere ArbeitnehmerInnen, die berufsbegleitende Qualifizierungs- und individuelle Coachingangebote erhalten sowie Personalverantwortliche, die an Qualifizierung und Coaching zu altersgerechter Personalentwicklung teilnehmen. Die Angebote beziehen sich auf sechs sächsische Modellregionen, in denen je fünf eintägige Fortbildungen für MitarbeiterInnen über einen Zeitraum von 5 Monaten sowie 3 x 3 Fortbildungstage für Personalverantwortliche. Des Weiteren ist eine Fachtagung für 50 TeilnehmerInnen geplant. Eine Servicestelle für altersgerechte Personalentwicklung wird eingerichtet, die themenbezogen praxisnahe Informationen zum Thema bündelt und Interessierten im Projektzeitraum und darüber hinaus zur Verfügung steht.

Das Gesamtvorhaben wird evaluiert und dokumentiert. Zum Ende des Projektes soll eine Überleitung in eine förderunabhängige Phase erfolgen.

 

AGJF Sachsen e. V.

Neefestr.82

09119 Chemnitz

www.agjf-sachsen.de

www.respekt-sachsen.de

 

Anke Miebach-Stiens

miebach-stiens@agjf-sachsen.de

Tel. 0371 / 533640

 

Materialien zum Projekt: Artikel Corax 2011_1, Flyer

  

 

Norddeutsches Netzwerk für Bildung, Beratung und Coaching im PARITÄTISCHEN

 

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein

 

01.12.2010 – 30.04.2013

 

Aufgrund der sich ändernden politischen, ökonomischen, sozialen und technologischen Rahmenbedingungen für Unternehmen der Sozialwirtschaft wächst der Wettbewerb um qualifiziertes (Führungs-)Personal. Zunehmend werden, durch den demografischen Wandel bedingt, viele qualifizierte Fachkräfte aus dem Arbeitsprozess aussteigen. Schon heute besteht deshalb ein großer Bedarf an Fach- und Führungskräften in der Sozialwirtschaft. Ziel des gemeinsam mit den Landesverbänden von Bremen und Hamburg durchgeführten Projektes ist die Schaffung von Fortbildungsangeboten zur (Weiter-) Qualifizierung von Fach- und Führungskräften sowie der Aufbau von Vernetzungs- und Unterstützungsstrukturen für diese Zielgruppe. Angesprochen werden mit dem Projekt (zukünftige) Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich der Sozialwirtschaft. Hier insbesondere aus der „mittleren Führungsebene“. In einem ersten Schritt werden drei Qualifizierungsmaßnahmen entwickelt, durchgeführt und evaluiert (Für den Kitabereich, den Bereich der Gerontopsychiatrie sowie die mittlere Managementebene). Zur begleitenden und weiterführenden Unterstützung der Projektteilnehmenden wird in einem zweiten Schritt ein Coachingnetzwerk aufgebaut. Die Entwicklung weiterer Qualifizierungsmaßnahmen ist geplant.

 

 

Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein

Kai Sachs (Projektleitung)

Geschäftsführer

Beselerallee 57

24105 Kiel

Tel. 0431 - 560220

Fax. 0431 - 56028820

Mobil. 0162 - 1397350

 

 

 

OPEN – Organisation der PersonalEntwicklung in Netzwerk sozialwirtschaftlicher Unternehmen (Verbundprojekt)

 

Werkstatt im Kreis Unna GmbH

 

01.01.2011 – 31.012.2013

 

Die vier projektbeteiligten Unternehmen unterliegen einem hohen marktseitigen Professionalisierungsdruck. Durch Überalterung der Führung droht eine demographische Falle. Es fehlen Konzepte und Strukturen für eine passgenaue Führungskräfte- und Nachwuchsförderung. Erforderliche Rekrutierungs-, Einarbeitungs- und Personalentwicklungsinvestitionen müssen einen hohen „return on investment“ erzielen. Diesen Herausforderungen begegnen die Projektpartner durch eine gemeinsame Organisation der Personalentwicklung im Netzwerk "OPEN". Das Netzwerk ist nachhaltig angelegt und wird sukzessive erweitert. Zielgruppen sind Geschäftsführung, Führungskräfte, Führungsnachwuchskräfte und Mitarbeitende, insgesamt bis zu 170 Beschäftigte. Es sind sieben Arbeitspakete vorgesehen:

  • Konstituierung des Netzwerkes und seiner Architektur,
  • Fundierung/Implementierung der Netzwerkarbeit,
  • PE im Netzwerk für die Zielgruppe GF und Führungskräfte/Fachpromotoren,
  • Vorbereitung/Gestaltung des Generationswechsels,
  • Erprobung des überbetrieblichen Personal- und Kompetenzaustauschs,
  • Netzwerkerweiterung
  • Überführung in Nachhaltigkeit.

 

Werkstatt im Kreis Unna GmbH

Michael Wacker

Nordring 43

59423 Unna

Tel. +49 2303 21604

m.wacker@werkstatt-unna.de  

 

www.werkstatt-im-kreis-unna.de

Ausführliche Informationen zum Projekt OPEN erhalten Sie auf dieser website

 

 

Haus der Pflege

 

Arbeiterwohlfahrt Bezirk Westliches Westfalen e. V. in Kooperation mit AWO Ennepe-Ruhr

 

03.12.2010 bis 02.12.2013

 

Die ca. 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den acht ambulanten und stationären AWO-Pflegeeinrichtungen sollen mit dem virtuellen Haus der Pflege unterstützt werden

  • die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen,
  • die Mitarbeiter-Fluktuation zu senken,
  • Gesundheitsförderungsstrategien zu erproben
  • sowie die Gewinnung neuer Mitarbeitergruppen zu organisieren.

„Pflegenester“ sollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Pflegende mit Kindern erleichtern. Zielgruppe sind neben den 400 MitarbeiterInnen auch die Leitungskräfte. In der Projektumsetzung werden eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, betriebliche Mentoren ausgebildet und das Konzept in der Praxis erprobt. Des Weiteren soll ein Mitarbeiterpool installiert, Qualifizierungsmaßnahmen strukturiert, Hilfe zur Kinderbetreuung angeboten, eine Imagekampagne durchgeführt und ein Assessment-Center aufgebaut werden.

 

 

AWO Ennepe-Ruhr

Rolf Kappel

Mühlenstr. 5

58285 Gevelsberg

Tel. 02332 - 55 888 20

Fax: 02332-55 888 99

zukunftsperspektiven@awo-en.de

 

 

TRENDFUTURE

Trägerübergreifende Entwicklung der Führungs- und Führungsnachwuchskräfte in Lernenden Unternehmen

 

Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, Sindelfingen

 

Januar 2011 – Juni 2013

 

Einrichtungen der Sozialwirtschaft stehen aufgrund der demografischen und multikulturellen Entwicklung vor Herausforderungen, die unternehmensübergreifend und nachhaltig bewältigt werden müssen: Verknappung des Personals, älter werdende Mitarbeiterschaften, Zunahme von Migrationsthemen, ungelöste Genderfragen. Die Anforderungen an Führungskräfte aller Ebenen steigen. Sie sind von den Veränderungen besonders betroffen und benötigen deutlich erweiterte Qualifikation und Kompetenzen, um diese zu bewältigen.

Ziel des Projektes ist die Ermittlung des Entwicklungspotentials der Führungskräfte als Grundlage für eine verlässliche Führungskräfteplanung. Durch konsequente Entwicklung verbessert sich das Lernverhalten des Einzelnen und der Gesamtorganisation signifikant. Dies ist insbesondere in dezentral organisierten Einrichtungen (z. B. Pflegeheimen) wichtig. Als wesentlicher Schritt einer zukunftsweisenden Personalpolitik wird eine trägerübergreifende Führungskräfteentwicklung eingeführt, ebenso wie der Aufbau eines gemeinsamen Führungsnachwuchskräftepools. So werden auch neue Karrieremöglichkeiten geschaffen.

 

Folgende Projektbausteine sind vorgesehen:

1. Bildungsbedarfsanalyse und aufbauendes Curriculum

2. Potentialanalyse, Karriereplanung, Gender Mainstream

3. Entwicklungsprogramm für Führungskräfte und -nachwuchs

4. Coaching, Nachwuchskräftepool, Mentoring, Lebenslanges Lernen

5. Transferinstrumente

 

 

Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung

Christof Heusel / Dr. Dietmar Becker

Warmbronner Str. 22

71063 Sindelfingen

Tel. 07031 – 63301300

Fax 07031 – 63301302

heusel.c@keppler-stiftung.de

 

www.trendfuture.de

 

 

ProB - Professionalisierungsprogramm Bildungspersonal

 

DRK e.V., Generalsekretariat

 

01.12.2010 – 30.11.2012

 

Vor dem Hintergrund sich wandelnder wirtschaftlicher und ordnungspolitischer Rahmenbedingungen für die innerhalb der Sozialwirtschaft betriebene Bildungsarbeit und der sich daraus ergebenden gewandelten und gestiegenen Anforderungen an das Bildungspersonal, soll ein zweistufiges Professionalisierungsprogramm ermöglichen, insbesondere ältere Beschäftigte aus Bildungseinrichtungen als MultiplikatorInnen für eine flächendeckende Professionalisierung des Bildungspersonals einsetzen zu können.

Ziel ist es, diese berufsbegleitend weiterzubilden, auf die gewandelten Anforderungen des Bildungsmanagements einzustellen und zusätzlich zu befähigen, ihr Know-how dezentral an das Bildungspersonal in ihrem Arbeitsfeld weiterzugeben. Themen wie betriebswirtschaftliche Grundlagen, Steuer- und Rechtsfragen, Fördermittelakquise, Bildungscontrolling, Bildungsmarketing, Entwicklung neuer Angebote, Qualitätsmanagement, Projektmanagement und Change Management stehen dabei im Zentrum. Neben neuen Managementtechniken sollen in Lernwerkstätten auch gewandelte gesellschaftliche Anforderungen an die Bildungsarbeit reflektiert und anschließend Lösungen für deren praktische Bewältigung erarbeitet werden.

Die Teilnahme schließt mit einem Hochschulzertifikat ab, das mit bis zu 18 ECTS Punkten bewertet ist und ggf. bei der Aufnahme eines entsprechenden Studienganges angerechnet werden kann.

 

DRK Generalsekretariat

Mario Heller

Carstennstraße 58

12205 Berlin

Tel. 030 - 85404 132

hellerm@drk.de

 

www.drk.de

 

Artikel zu ProB in Nordwest-Zeitung 10.02.2011; Jeversches Wochenblatt 12.02.2011

 

 

„gesund arbeiten“ - gesa

 

AWO vita gGmbH

 

Oktober 2010 – Oktober 2013

 

Fachkräftemangel, alternde Belegschaften, Arbeitsverdichtung und zunehmende psychischen Belastungen stellen uns vor die Herausforderung Gesundheit im Arbeitsalltag aktiv zu managen. Ein wichtiges Ziel des Projektes ist es, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Beschäftigten auf Dauer gesund bleiben und auch im höheren Lebensalter erfolgreich und mit Freude ihre Aufgaben wahrnehmen können. Das Projekt wird in fünf gemeinnützigen gGmbHs durchgeführt und erreicht damit u.a. Beschäftigte aus sozialpsychiatrischen Diensten, Kindertagesstätten, Alteneinrichtungen, Pflegediensten und Kurkliniken. In den einzelnen gGmbHs bauen wir eine Managementstruktur für Gesundheit auf, die eine aktive Steuerung aller Maßnahmen, das Commitment der Geschäftsführung, die Verankerung der Gesundheitsförderung in die Personalentwicklung sowie die Nachhaltigkeit des Prozesses gewährleistet. Während des Projektzeitraums werden alle Führungskräfte (93) und ein Drittel der MitarbeiterInnen (414) zunächst ein fünftägiges Seminar „vital bei der Arbeit“ durchlaufen. Unter dem Aspekt der Salutogenese wird erarbeitet, welche Faktoren im Arbeitsalltag Gesundheit fördern und wie eine ressourcenorientierte Umgangsweise mit konkreten Belastungen aussieht. Für alle Führungskräfte werden im Anschluss Seminare (3 plus 2 follow up Tage) zum Thema „gesund führen“ angeboten. Weiterhin werden 35 MitarbeiterInnen speziell geschult und auf die Aufgabe eines/einer betrieblichen Gesundheitsbeauftragten vorbereitet. Maßnahmen wie eine Wissensplattform zum Thema und innovative Methoden der Personalentwicklung, wie z. B. Perspektivenwechsel und Rotationsbörse sollen die Seminare begleiten.

 

AWO vita gGmbH

Körtingsdorfer Weg 8

30455 Hannover

 

Bettina Kaßbaum, Projektleitung

Tel. 0511/ 4952-170

Bettina.Kassbaum@awo-vita.de

Kirstin Fossgreen, Projektreferentin

Tel. 0511/ 4952-171

Kirstin.Fossgreen@awo-vita.de

 

 

Personal suchen, gewinnen und binden:

Mitarbeiter-Personal-Reports (MPR) in Pflegeeinrichtungen

 

Seniorenhilfe SMMP gGmbH

 

01.12.2010 bis 30.11.2013

 

SMMP als ordensgebundener Träger von stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten mit insgesamt 525 Mitarbeitenden (MA) ermittelte in einer 2008 durchgeführten Altersstrukturanalyse, dass sich die Einrichtungen durch eine alterszentrierte Beschäftigtenstruktur auszeichnen, und der Anteil der älteren Mitarbeitenden über 49 Jahre in den nächsten 10 Jahren auch unter der Voraussetzung einer gelungenen „Verjüngungsstrategie“ ansteigen wird. Eine Analyse der MA-Austritte im Zeitraum 2006 - 2008 ergab zudem eine überraschend hohe Austrittsquote jüngerer MitarbeiterInnen zwischen 20 - 34 Jahre. Andererseits fällt es den Einrichtungen zunehmend schwer, freiwerdende Stellen im Pflegebereich fachlich adäquat zu besetzen. Handlungsbedarf besteht zunächst darin, zuverlässige und aussagekräftige Informationen zum Ausmaß der MA-Bindung zu erhalten und darüber hinaus die Bindung und Identifikation der MA aller Berufs- u. Altersgruppen mit dem Träger langfristig zu steigern sowie qualifiziertes externes Personal von der Attraktivität einer Tätigkeit bei SMMP zu überzeugen. Der MPR soll für die potenziellen Beschäftigten eine Entscheidungshilfe bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes und für die vorhandenen MA ein Mittel zum ständigen Abgleich der Leistungsversprechen des Unternehmens mit der erlebten Praxis sein. Unterstützt von Schulungen sollen SMMP-MA zu glaubwürdigen Botschaftern der Arbeitgebermarke werden.

 

Seniorenhilfe SMMP gGmbH

Andrea Starkgraff

Bergkloster 1

59909 Bestwig

Tel. 02904 / 808-249

a.starkgraff@smmp.de

 

 

Führung Plus - Weiterentwicklung der weiblichen Führungskräfte der KiTa gGmbH Trier

 

Gemeinnützige Trägergesellschaft Katholische Kindertageseinrichtungen im Raum Trier mbH (KiTa gGmbH Trier)

 

März 2011 bis April 2013

 

Die 103 katholischen Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft der KiTa gGmbH Trier und deren Führungskräfte müssen sich mit steigenden Anforderungen in Bereichen wie Pädagogik, Angebotserweiterung, Größe der Teams, Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern u.a.m. auseinandersetzen. Das Projekt der Förderung von Frauen in Führungspositionen zielt darauf ab, die Führungskompetenzen der 103 Leitungen der Kitas und der 10 Leitungen der Gesamteinrichtungen (Zusammenschluss von ca. 10 Kitas) weiter zu entwickeln. Um dem vorhandenen Führungskräftemangel entgegen zu wirken und vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in der KiTa gGmbH Trier, ist die Förderung von Nachwuchskräften für Führungspositionen ein weiteres Ziel des Projektes.

Qualifizierungsmaßnahmen sind neben den umfangreichen Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit das zentrale Element des Projektes. Sie beinhalten die Themen: situative Führung, Rolle und Haltung als Führungskraft, Führungskommunikation sowie Teamentwicklung und nutzen Beratungs-, Trainings- und Supervisionselemente ebenso wie das Erleben von Führungssituationen in ungewohnten Kontexten.

 

KiTa gGmbH Trier

Gerhild Baumeister

Postfach 23 65 

54213 Trier

Tel. 0651 / 43679 137

Fax. 0651 / 43679-0

projektleitung-fuehrung+@kita-ggmbh-trier.de 

www.kita-ggmbh-trier.de

 

 

 

Ehrenamtsmanagement - Qualifizierung von Fachkräften sozialer Arbeit zum Management ehrenamtlicher und freiwilliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Paritätische Bundesakademie

 

01.12.2010 – 30.11.2013

 

Das Projekt qualifiziert Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft dazu, mit den besonderen Anforderungen der Sozialwirtschaft in Bezug auf den sich entwickelnden Fachkräftemangel in den nächsten zehn Jahren umzugehen. Aufgrund der demographischen Entwicklung erscheint eine Versorgung der Bevölkerung im sozialen und pflegerischen Bereich ausschließlich mit hauptamtlichem Fachpersonal unrealistisch. Zur Absicherung einer qualifizierten Versorgung müssen die Voraussetzungen für einen kombinierten Einsatz haupt- und ehrenamtlicher Kräfte geschaffen werden und beide Gruppen in gemeinsamen Teams zusammenarbeiten. Im Rahmen des Projekts werden 240 Fachkräfte aus dem Sozial- und Pflegebereich für die Gewinnung und Führung ehrenamtlicher und freiwilliger qualifizierter Kräfte geschult. Die Schulungen erfolgen im Rahmen eines zwölftägigen Kurses. Sie werden durch Online-Seminare und eine mindestens einjährige Gruppenpraxisberatung ergänzt und durch einen fachlichen Erfahrungsaustausch im Rahmen einer internetbasierten Kommunikationsplattform begleitet.

 

Paritätische Bundesakademie gGmbH
Tilo Liewald

Hackesche Höfe

Hof 1, Aufgang 1, 3. OG rechts

Rosenthaler Str. 40-41

10178 Berlin

Tel. 030 / 24 636- 224

Fax: 030 / 27 59 41 44

tg.liewald@akademie.org

www.paritaetische-akademie.de